Ponyzeit für Kinder
Meine Vision ist es, Kindern einen artgerechten Umgang mit Pferden zu vermitteln – basierend auf Freiwilligkeit, Freude und Rücksichtnahme. Dabei lernen die Kinder nicht nur Tierschutz, sondern auch wichtige Lebenskompetenzen. Wie kann ich meine Ziele erreichen? Wie motiviere ich jemanden und mich selbst? Wie kann ich liebevoll meine Grenzen setzen? Wie kann ich mich mit anderen abstimmen? Ich bemühe mich in meinen Angeboten alle Bedürfnisse zuhört und zusehen, einschließlich die der Ponys.
Termine
Termine
22.03 10-12 Uhr
05.04 10-12 Uhr
14.06 10-12 Uhr
Was ist die Ponyzeit?
Die Ponyzeit ist ein offenes Angebot. Ihr bezahlt nur für die Termine, an denen ihr teilnehmt. Es gibt 4-6 Plätze.
In den zwei Stunden Ponyzeit tauchen wir ein in die Welt der Ponys und das belohnungsbasierten Pferdetraining. Wir kuscheln uns in Ponymähnen, gehen mit den Ponys spazieren oder versorgen die Ponys.
Kosten
30€ pro Kind
Welchen Effekt haben Ponys auf Kinder?
Was unterscheidet meine Angebote von anderen?
Wie kam die Idee für eine positive Ponyzeit?
Meine Freundin Lisa und ich hatten die Idee.
Wir haben ganz klassisch in einer Reitschule reiten gelernt. In einer Reitschule in der
Sätze wie: „Setz dich durch, der veräppelt dich!“, „Nimm die Gerte!“, „Jetzt buff ihn
aber mal an!“ zum Standard gehörten. Wir wollten beide als Kinder keine Pferde
hauen, an ihnen rumziehen oder ihnen in den Bauch treten, aber Kinder machen das was ihnen von den Erwachsenen vorgelebt wird und das ist in der Pferdewelt oftmals Druck und Gewalt. Auch wenn es die wenigsten so benennen. So sind auch wir in die
Gewaltspirale gekommen. Das Pferd zeigt nicht das erwünschte Verhalten, also wir der Druck erhöht bis es das gewünschte Verhalten zeigt. Irgendwann in der Teenagerzeit haben wir angefangen umzudenken und das was wir tun in Frage zu stellen. Ist es richtig dem Pferd meinen Willen auf zu zwängen? Habe ich mir nicht immer einen freundschaftliche*n Partner*in an meiner Seite gewünscht? Macht Freundschaft und Partnerschaft nicht aus, dass beide Seiten eine Stimme haben und man eine gemeinsame Sprache findet, in der man auch Kompromisse schließen kann? Irgendwann war der Entschluss gefasst, so wie wir es bisher gemacht haben, so geht es nicht weiter. Nicht wenn wir eine echte Freundschaft, eine echte Partnerschaft zum Pferd wollen. Das Umdenken hat begonnen und wir mussten viele Sachen neu Lernen und alte Deckmuster und Glaubensätze aufbrechen. Und Sachen umlernen ist deutlich schwerer als Sachen neu lernen, dass könnt ihr uns glauben! Am Anfang sind wir in alte Verhaltensmuster gefallen. Immer dann, wenn das Wissen aufhörte und man keine alternative Lösung hatte nutze man das altbewährte - Druck.
Also wie schöne wäre es, wenn man Kinder nicht mehr vorlebt, dass sie ihre Ponys
hauen müssen, damit sie machen was sie wollen? Wie schöne wäre es, wenn Kinder
von Anfang an die positive Verstärkung als Methode zur Kommunikation mit den
Pferden lernen? Wie schöne wäre es, wenn Kinder lernen würden, dass Verhalten
immer einen Sinn hat auch wenn das Verhalten von uns als störend oder falsch empfunden wird? Wie schön wäre es, wenn Kinder auf Reitplätzen nicht mehr von herrischen Reitlehrer*innen in Grund und Boden geschrien werden, sondern von Trainer*innen trainiert haben, die verstanden haben, wie Lernmechanismen funktionieren, beim Pferd und beim Mensch? Wie schöne wäre es, wenn die neue Generation in der Pferdewelt geprägt ist von Pferden, die am Zaun stehen und kaum abwarten können, bis sie trainieren dürfen? Wie schöne wäre es, wenn statt Gerten zischen dem Nächsten das glückliche und zufriedene Brummeln von Ponys über den Sandplatz tönt, die hoch motiviert sind und über sich hinauswachsen. Wie schöne wäre es, wenn Kinder nicht mehr in trübe und abgestumpfte Ponyaugen schauen, sondern die Augen der Ponys blitzen und blicken, wenn sie die Kinder entdecken? Wie schöne
wäre es, wenn die romantisierten Geschichten aus den Kinderbüchern Realität
würden?
Ja wie schöne wäre das?
Wir wollen den Anfang machen, dass diese Vorstellung Wirklichkeit wird. Das Ganze
wird eine Reise, aber wenn man nicht irgendwann losläuft, kann man das Ziel
niemals erreichen. Wir wollen es ausprobieren und versuche die Welt für die Pferde und die Kinder ein bisschen besser zu machen.